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IT Leaders Summit 2026


IT Leaders Summit 2026: KI, Cyber Security und Resilienz in einer neuen Realität


Der IT Leaders Summit 2026 hat eindrücklich gezeigt, wie stark sich die Anforderungen an moderne IT-Organisationen verändern. Was vor wenigen Jahren noch als Zukunftsvision galt, ist heute Realität: Künstliche Intelligenz hält Einzug in IT-Operations, Security-Prozesse und Entscheidungswege. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Cyber-Resilienz, Compliance und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Der Summit brachte IT-Leader, Security-Experten und Technologiepartner aus der ganzen Schweiz zusammen, um genau diese Entwicklungen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.


Partners am IT Leaders Summit 2026

Wir bedanken uns bei den Premium Partners und allen anderen Partner


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Impressionen

Der IT Leaders Summit 2026 brachte IT-Leader, Security-Experten und Technologiepartner aus der ganzen Schweiz zusammen. Erlebe die Highlights des Events noch einmal und entdecke die spannendsten Eindrücke, Begegnungen und Momente des Tages. Alle Impressionen und Bilder des IT Leaders Summit 2026 findest du hier:

Bildergelarie 2026 


KI ist im IT-Alltag angekommen

Künstliche Intelligenz war zweifellos eines der dominierenden Themen des Tages. Dabei stand weniger die Frage im Mittelpunkt, ob KI eingesetzt werden soll, sondern vielmehr, wie Unternehmen daraus einen konkreten Mehrwert schaffen können.

Vorträge zu AI-Native IT Operations, Agentic AI und Predictive SecOps zeigten, wie KI bereits heute dabei hilft, Systeme zu überwachen, Störungen frühzeitig zu erkennen und komplexe Prozesse zu automatisieren. Die Referenten machten aber auch deutlich, dass erfolgreiche KI-Initiativen nicht allein von den eingesetzten Technologien abhängen. Datenqualität, Transparenz und klare Prozesse bleiben entscheidende Voraussetzungen für nachhaltige Resultate.

Die Erkenntnis des Tages war klar: KI ersetzt keine funktionierenden Prozesse. Sie macht gute Prozesse besser und schlechte Prozesse schneller sichtbar.


 Chris Martinez, Selector AI mit: The Future of IT Operations, Agentic AI in Action



Cyber Security wird intelligenter und proaktiver 

Parallel zur Entwicklung im IT-Betrieb verändert künstliche Intelligenz auch die Sicherheitslandschaft. Moderne Security-Teams müssen heute Bedrohungen erkennen, bevor daraus konkrete Vorfälle entstehen.


Mehrere Sessions beschäftigten sich mit Predictive SecOps, autonomen Sicherheitsanalysen und modernen Ansätzen zur Schwachstellenbewertung. Besonders spannend waren die Einblicke in automatisiertes Pentesting und AI-gestützte Vulnerability Assessments. Die präsentierten Praxisbeispiele zeigten eindrücklich, wie sich Angriffsflächen schneller identifizieren und Risiken gezielter priorisieren lassen.


Gleichzeitig wurde deutlich, dass Technologie allein nicht genügt. Die Herausforderung vieler Unternehmen liegt heute weniger im Mangel an Sicherheitswerkzeugen als vielmehr in ihrer effektiven Integration und Nutzung.


Paul Jespersen, PRE Security + AI mit Predictive SecOps mit: Cyberangriffe erkennen, bevor sie entstehen



Wenn KI zum Sicherheitsanalysten wird

Die steigende Zahl an Cyberangriffen und der zunehmende Fachkräftemangel stellen viele Security-Teams vor grosse Herausforderungen. Der Vortrag von SenseOn zeigte, wie künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Sicherheitsteams zu entlasten und Bedrohungen schneller zu erkennen. Durch die intelligente Verknüpfung von Daten aus Endpunkten, Identitäten, Netzwerken und Cloud-Diensten lassen sich Sicherheitsvorfälle automatisiert analysieren und priorisieren.

Die zentrale Erkenntnis: Die Zukunft moderner Security Operations liegt nicht in noch mehr Alarmen und Daten, sondern in der Fähigkeit, aus der Informationsflut die richtigen Entscheidungen abzuleiten. KI entwickelt sich dabei zunehmend vom unterstützenden Werkzeug zum digitalen Sicherheitsanalysten.


Brad Freeman, SenseOn mit: Cybersecurity neu gedacht – Wenn KI zum Sicherheitsanalysten wird



DDoS-Angriffe bleiben eine reale Bedrohung

Cyberangriffe werden zunehmend professioneller, automatisierter und skalierbarer. Entsprechend gross war das Interesse an den Sessions rund um DDoS-Schutz und Cyber-Resilienz.

Die Referenten zeigten, weshalb moderne DDoS-Abwehr heute weit mehr umfasst als das reine Filtern von Datenverkehr. Entscheidend sind kontinuierliche Vorbereitung, laufende Tests und realistische Simulationen. Unternehmen müssen wissen, wie ihre Systeme unter Last reagieren und wie gut Schutzmechanismen tatsächlich funktionieren, bevor der Ernstfall eintritt.

Resilienz entsteht nicht während eines Angriffs. Sie entsteht lange davor.


Beat Hunziker (Swisscom) & Patrick Haas von NETSCOUT mit: DDoS Schutz - Im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Resillienz


Markus Läng, Papers AG - Obsidio mit: Testen Sie Ihre Abwehr mit realen DDos-Simulationen



Angreifer denken anders als Verteidiger

Der Vortrag zum autonomen Pentesting zeigte eindrücklich, warum klassische Schwachstellen-Scans allein nicht mehr ausreichen. Statt theoretische Risiken aufzulisten, werden reale Angriffswege aus Sicht eines Angreifers simuliert und kritisch bewertet. So wird sichtbar, welche Schwachstellen tatsächlich ausnutzbar sind und wo die grössten Risiken für das Unternehmen liegen. Die zentrale Botschaft: Wirkliche Cyber Security entsteht nicht durch Annahmen, sondern durch kontinuierliches Testen unter realistischen Bedingungen.


Jens Egger, Horizon3.ai mit: 225,000 Pentests Später… Man versus Machine – autonomes Pentesting in der Praxis 


Transparenz, Validierung und Sicherheit als Erfolgsfaktoren

Die Beiträge von Keysight Technologies zeigten, wie wichtig Transparenz, kontinuierliche Tests und automatisierte Validierungsprozesse für moderne IT- und Netzwerkumgebungen geworden sind. Im Fokus standen automatisierte Security- und Netzwerk-Validierungen, die Unternehmen dabei helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Compliance-Anforderungen effizient umzusetzen und neue Technologien schneller einzuführen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Themen wie SBOM, Software-Lieferketten und Echtzeit-Monitoring zunehmend an Bedeutung gewinnen. Denn nur wer seine Infrastruktur versteht, kontinuierlich überprüft und vollständige Sichtbarkeit über Systeme und Datenströme besitzt, kann langfristig sichere, resiliente und leistungsfähige IT-Umgebungen betreiben.


Aleksi Helakari, Keysight Technologies mit: Spirent PNT - How automated lab enables automated network & security validation pipelines?


Kritische Infrastrukturen und OT-Security rücken in den Fokus

Komplexe IT-Landschaften, hybride Infrastrukturen und steigende Nutzererwartungen machen eine durchgängige Sichtbarkeit über Systeme, Anwendungen und Netzwerke unverzichtbar. Der Vortrag von Centreon zeigte, warum Monitoring heute weit mehr ist als eine technische Disziplin. Es bildet die Grundlage für schnellere Fehlerbehebungen, fundierte Entscheidungen und einen stabilen Geschäftsbetrieb.

Die zentrale Botschaft: Wer Infrastruktur, Logs und Benutzererlebnis ganzheitlich überwacht, reduziert Risiken, verkürzt Ausfallzeiten und gewinnt die Kontrolle über zunehmend komplexe IT-Umgebungen zurück. Moderne Observability wird damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor für leistungsfähige und resiliente IT-Organisationen.

Speaker: Raphael Chauvel, Centreon mit: From Blind Spots to Clarity: The Case for Observability



Kritische Infrastrukturen und OT-Security rücken in den Fokus

Die zunehmende Vernetzung von IT- und OT-Umgebungen eröffnet neue Chancen, schafft aber gleichzeitig neue Risiken.

Mehrere Fachvorträge widmeten sich den aktuellen Bedrohungen gegen kritische Infrastrukturen sowie der Absicherung industrieller Netzwerke. Dabei wurde deutlich, dass Angreifer zunehmend auch Produktionsanlagen, Steuerungssysteme und kritische Betriebsprozesse ins Visier nehmen.

Moderne OT-Security erfordert deshalb einen anderen Ansatz als klassische IT-Sicherheit. Sichtbarkeit, kontinuierliche Risikoanalysen und spezialisierte Schutzmechanismen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Besonders spannend waren die Einblicke in KI-gestützte Verfahren zur Bewertung von Schwachstellen in industriellen Umgebungen.


Maximilian Gilg, Michael Ricks Dragos mit:  Dragos Executive Threat Insights: Die ICS/OT-Bedrohungslage im Q2 2026 (DE)

Mihail Lupan, Pieter Moeremans- Holm Security mit: From IT to OT: scaling vulnerability assessment with AI 


Netzwerk-Performance und Sichtbarkeit bleiben unverzichtbar. 

Auch im Zeitalter von KI bleibt eine Erkenntnis bestehen: Was nicht sichtbar ist, kann nicht zuverlässig überwacht oder geschützt werden.

Sessions zu Netzwerk-Troubleshooting, Netzwerkanalyse und automatisierten Testumgebungen zeigten, wie wichtig Transparenz für moderne IT- und Security-Teams bleibt. Von automatisierten Validierungspipelines bis hin zur Echtzeit-Analyse von Netzwerkproblemen standen Lösungen im Fokus, die Unternehmen dabei unterstützen, Fehler schneller zu erkennen und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Gerade in komplexen Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen wird Sichtbarkeit zunehmend zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.


Oliver Huber, Allegro Packets mit: Effizientes Echtzeit Netzwerk Troubleshooting mit dem Allegro Network Multimeter



Wenn selbst Videos nicht mehr die Wahrheit zeigen

Einen besonders eindrucksvollen Abschluss bildeten die Einblicke in die Welt der Deepfakes und digitalen Forensik.

Die gezeigten Beispiele verdeutlichten, wie realistisch KI-generierte Inhalte inzwischen erstellt werden können. Gleichzeitig wurde aufgezeigt, vor welchen Herausforderungen Unternehmen, Behörden und Sicherheitsteams stehen, wenn manipulierte Inhalte immer schwieriger zu erkennen sind.


Jake Moore (UK) mit: Das Deepfake-Interview: Ein Blick hinter die Kulissen



Innovation über die klassische IT hinaus

Der IT Leaders Summit beschränkte sich nicht ausschliesslich auf Security und Operations. Auch Themen wie Robotik und neue technologische Anwendungsfelder fanden ihren Platz im Programm.

Die Keynotes und Praxisbeispiele zeigten, wie digitale Innovationen zunehmend über klassische Unternehmens-IT hinausgehen und ganze Geschäftsmodelle verändern können. Gerade dieser interdisziplinäre Blick machte den besonderen Charakter des Summits aus.

Gemeinsam die IT von morgen gestalten

Der IT Leaders Summit 2026 hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Zukunft der IT nicht durch einzelne Technologien bestimmt wird. Erfolgreich sind jene Unternehmen, die Innovation, Sicherheit, Resilienz und Governance miteinander verbinden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Referenten, Partnern und Kunden für den offenen Austausch, die spannenden Gespräche und die zahlreichen Impulse. Die Vielfalt der Themen und Perspektiven hat einmal mehr gezeigt, weshalb der IT Leaders Summit zu den wichtigsten Treffpunkten für IT-Entscheider in der Schweiz gehört.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe.


IT Leaders Summit 2027

2027 wird ein ganz besonderes Jahr: Wir feiern 20 Jahre ITMK und IT Leaders Summit. Zwei Jahrzehnte voller technologischer Innovationen, spannender Fachvorträge, wegweisender Trends und wertvoller Begegnungen.

Zum Jubiläum erwarten dich inspirierende Keynotes, aktuelle Themen aus IT Operations, Cyber Security, AI, Compliance und Resilienz sowie zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch mit Branchenkollegen und Technologieexperten.

Merke dir den Termin bereits heute vor und freue dich auf eine Jubiläumsausgabe, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der IT miteinander verbindet. Weitere Details folgen in Kürze.

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